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Haag Hanno

Musiker, Komponist und Pädagoge
* 21. Februar 1939 in St. Ingbert
† 6. Mai 2005 in Ludwigshafen




verh. mit Anneliese Schlicker 


  • Jugend und Kindheit in Musikerfamilie
  • Studium der Schulmusik (Hauptfach Violine bei L. Bus) an der Musikhochschule Saarbrücken sowie Geschichte und Musikwissenschaften an der Universität des Saarlandes
  • Staatsexamen
  • Fortsetzung des Violinenstudiums bei Dénes Zsigmondy (München) und Max Rostal (Köln)
  • 1960 Gründung des Duos „Mannheimer Kammerduo“ zusammen mit Anneliese Schlicker
  • 1963 Auszeichnung bei dem 11. Festivals der Jugend in Neerpelt (Belgien) zusammen mit Anneliese Schlicker
  • 1964-1965 Konzertmeister des Kurpfälzischen Kammerorchesters Mannheim
  • 1965 Wechsel ins Orchester des Nationaltheaters Mannheim
  • 1972 Komposition des 130. Psalm für tiefe Stimme und Streichorchester
  • 1976-1998 Fachgruppenleiter für Streichinstrumente an der Musikschule der Stadt Mannheim
  • 1977 Komposition des Concertino für Oboe, Fagott und Streichorchester
  • Gründung und Leitung des Jugendsinfonieorchester Mannheim
  • 1987 Dirigent der Capella Palatina; Leiter des Kammerorchesters der Mannheimer Abendakademie
  • 1980 Komposition des „Minnelieds des Grafen Friderich von Liningen“ für tiefe Stimme, Flöte, Cembalo und Streichorchester
  • 1983 Komposition der acht Stücke „Silences“ für kleines sinfonisches Orchester
  • Konzertreisen durch Europa, Australien, die USA und Kanada
  • 1983 Komposition von vier Liedern nach Gedichten von Konrad Winkler als „Nachtfahrt“ für tiefe Stimme und Streichorchester
  • 1984/85 Komposition der Oper „Der Rat der Eule“
  • 1988 Komposition des Scherzo für Horn und Orchester und des Impromptu für Viola und Streichorchester
  • Leitung der Capella Palatina und das Kammerorchester der Abendakademie Mannheim
  • 1989 Komposition der Cantica Sacra für großes sinfonisches Blasorchester
  • 1989 Auszeichnung für den Orchesterzyklus „Die Nachtfahrt“ in Roodeport (Südafrika)
  • 1991 Verleihung des Preises der Mozart-Gesellschaft (Streichtrio „Je me souviens“)
  • 1993 Komposition der sechs Stücke „Konfrontationen“ für Orchester
  • 1994 Komposition der Adagio „Senza Ritorno“ für Streicher
  • 1995 Auszeichnung mit dem Johann-Wenzel-Stamitz-Preis
  • 1995 Komposition der komischen Oper „Lauter laute Lauterer oder Die Spatzenplage“
  • 1997 Komposition des Divertimento Sereno
  • 2001 Komposition des Oratoriums „Franziskus“
  • 2003 Komposition von sieben Stücken „Jenseits des Flusses“ für Streichorchester  

Lit.: Clemens Kremer, Das Mannheimer Kammerduo. Hanno Haag – Anneliese Schlicker, in: Saarheimat 03 (1967), S. 79f.
Bkl
Abb.: Saarheimat 3 (1976), S. 79

 

 



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